Ausstellung der VVN-BdA
Neofaschismus in Deutschland

Antisemitismus

Antisemitische Schmiererei in der Gedenkstätte Sandbostel

Wie die Nazis sprechen Neofaschisten von einer angeblichen "Verschwörung des internationalen Judentums", die für jegliche Missstände verantwortlich gemacht wird. Neofaschisten schüren Hass, schänden Gräber, zünden Synagogen an und bedrohen Juden. Sie verharmlosen oder leugnen den Holocaust. Ziel: Die NS Täter sollen reingewaschen werden. Die Legenden über ihre vermeintlich guten Taten sollen Wege aus der Krise weisen.

Neonazis marschieren gegen Synagogen

Neonazis verhöhnen die jüdischen Opfer des Nationalsozialismus

Deutsche Nationalzeitung, 8. November 2002

Deutsche Nationalzeitung, 31. Mai 2002

Titelblatt von Nation & Europa, 7-8/2002

Aufkleber der "Fränkischen Aktionsfront"

"Auserwählt, dass ich nicht lache,
Wir scheißen auf die gesamte
jüdische Rasse.
Wie Hasen werden wir
euch knarren
Und den gesamten Zentralrat
im Massengrab verscharren.
Schuba Duba Du, Zyklon B, ...
yeah, yeah, yeah."

Liedtext der neofaschistischen Band "Skalinger" (1999)

"Der Judaismus ist eine tödliche Gefahr für die Völker. ... Der Kulturkampf gegen den Judaismus ist das Mittelpunktgeschehen, das der Welt eine neue Gestalt gibt. ... Die praktische Seite der Kritik des Judaismus ist die nationale und soziale Revolution der Deutschen."

"Ausrufung des Aufstandes der Anständigen", Deutsches Kolleg, 10/2000

"Anstelle der Auswanderung ist nunmehr als weitere Lösungsmöglichkeit ... die Evakuierung der Juden nach dem Osten getreten. Diese Aktionen sind jedoch lediglich als Ausweichmöglichkeit anzusprechen, doch werden hier bereits jene praktischen Erfahrungen gesammelt, die im Hinblick auf die kommende Endlösung der Judenfrage von wichtiger Bedeutung sind. Im Zuge dieser Endlösung der europäischen Judenfrage kommen rund 11 Millionen Juden in Betracht ..."

Protokoll der Wannseekonferenz zur "Endlösung der Judenfrage" (Bericht Heydrich), 20. Januar 1942

© VVN-BdA e. V. | Mit Unterstützung der IG Metall, des antifaschistischen Magazins "Der Rechte Rand" und ARUG Braunschweig