Ausstellung der VVN-BdA
Neofaschismus in Deutschland

Abschaffung der Demokratie

Offene Propaganda für den Nationalsozialismus

Neofaschisten wollen alle demokratischen Rechte wie Gleichheit, Freiheit und Selbstbestimmung beseitigen. Statt dessen sollen ausschließlich "Eliten" und ein "Führer" in einem "starken Staat" bestimmen.

Der "starke Mann" soll alles richten, Missstände beseitigen, für "Recht und Ordnung" sorgen. Statt Engagement und Mitbestimmung wird Gehorsam verlangt. Wer sich nicht einordnet, wird ausgegrenzt und verfolgt.

"Ihr da oben denkt dran, wenn Ihr schlafen geht.
Es wird sich alles ändern, wenn der Wind sich dreht.
Wir holen uns zurück, was ihr uns schuldig seid.
Das deutsche Volk erwacht und wird befreit!
Furchtlos und treu,
nationale Sozialisten und wir bleiben dabei.
Furchtlos und treu,
aufrecht und stolz und zeigen keine Scheu."

Liedtext der neofaschistischen Band "Race War" (USA, 2002)

Aus einem Faltblatt der Republikaner

Aufkleber der Jungen Nationaldemokraten (JN)

"... Einmal ist es die Etablierung einer Gegenmacht. Wir müssen Freiräume schaffen, in denen wir faktisch die Macht ausüben, in denen wir sanktionsfähig sind, d.h. wir bestrafen Abweichler und Feinde, wir unterstützen Kampfgefährtinnen und -gefährten. ... Wir sind drinnen, der Staat bleibt draußen. ... Befreite Zonen sind sowohl Aufmarsch- als auch Rückzugsgebiete für die Nationalisten Deutschlands."

"Vorderste Front", Nr. 2, Nationaldemokratischer Hochschulbund Deutschlands

"§1 In Deutschland besteht als einzige politische Partei die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei."

Gesetz gegen die Neubildung von Parteien vom 14. Juli 1933

"Wer öffentlich gehässige, hetzerische oder von niederer Gesinnung zeugende Äußerungen über leitende Persönlichkeiten des Staates oder der NSDAP, über ihre Anordnungen oder die von ihnen geschaffenen Einrichtungen macht, die geeignet sind, das Vertrauen des Volks zur politischen Führung zu untergraben, wird mit Gefängnis bestraft."

Heimtücke-Gesetz vom 20. Dezember 1934

© VVN-BdA e. V. | Mit Unterstützung der IG Metall, des antifaschistischen Magazins "Der Rechte Rand" und ARUG Braunschweig