Ausstellung der VVN-BdA
Neofaschismus in Deutschland

Volksgemeinschaft

Angesichts der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung in Deutschland haben Verarmung, Vereinzelung und Verunsicherung zugenommen. Die Neofaschisten geben vor, eine "Volksgemeinschaft" zu errichten, in der jeder "Deutsche" seinen gesicherten Platz hat, der eine oben, der andere unten. "Deutscher" soll aber nur sein, wer aufgrund seines "Blutes" dazugehört.

Udo Voigt, NPD-Vorsitzender

"Wir setzen nun also voraus, daß zur Wiedererlangung der deutschen Volksgemeinschaft ein wirklicher deutscher Staat - im Gegensatz zur BRD - erforderlich ist. Ob es sich dabei um eine "Demokratie" im weitesten Sinne des Begriffs handeln müßte, ist zunächst einmal offen." (aus "Volksgemeinschaft oder Parlamentarismus?")

"Deutsche Stimme", Nr. 7/2003

Aufkleber der Nationaldemokratischen Partei Deutschlands (NPD)

Aufkleber der Republikaner (REP)

Ungeniert wird an den NS-Sprachgebrauch angeknüpft.

"§ 2.1. Reichsbürger ist nur der Staatsangehörige deutschen oder artverwandten Blutes, der durch sein Verhalten beweist, daß er gewillt und geeignet ist, in Treue dem Deutschen Volk und Reich zu dienen."

Reichsbürgergesetz vom 15. September 1935

"Der nationalsozialistische Staat wäre nicht ein Staat der Frontsoldaten, hätte er nicht beizeiten dafür gesorgt, daß die Front gegen den inneren Feind errichtet wurde. Es erwies sich als zweckdienlich, die als Feinde des Volkes erkannten Kreaturen, ehe sie im Ernstfall gefährlich werden konnten, in sicheren Gewahrsam zu nehmen und unter Aufsicht zu stellen."

Aus der SS-Zeitung "Das Schwarze Korps", Dezember 1939

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